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Jet Feeling im Kleinformat – Im Test die E-Flite F-16 UMX

von Marcus Frohberg vom 9. Oktober 2015
Artikel-ID: Horizon-Test-0044 Rubrik: Flächenmodelle

Mit der E-Flite F-16 UMX geht ein neuer Jet im UMX Format im Horizon Hobby Programm an den Start. Ausgestattet mit AS3X und funktionsfähigen Tailerons, sowie abgelenktem Bugfahrwerk sticht sie aus den verschiedenen UMX Modellen doch etwas heraus. Grund genug für uns das Modell zu fliegen.

Horizon Hobby hat vor kurzer Zeit die UMX F-16 im offiziellem lizenziertem Lockheed Martin Design mit originalgetreuer 1/32 Linienführung vorgestellt. Gerade diese Ausführung ist besonders schön gemacht und ist eher selten auf dem Markt zu finden. Die E-Flite F-16 verfügt über die sehr bewährte AS3X Gyrotechnologie und wird, wie das Original, über Tailerons gesteuert. Mit dem Seitenruder ist auch das Bugrad angesteuert. Das erlaubt der UMX F-16 originalgetreue Starts und Landungen auf einer Asphaltpiste. Optisch macht die kleine F-16 trotz der geringen Größe von gerade mal 430 mm wirklich etwas her. Und die Funktionen machen neugierig auf den Flugbetrieb.

Geliefert wird die 149,99 Euro (UVP) teure UMX F-16 AS3X in einem kleinen sehr praktischen Karton, der auch als Transport- und Aufbewahrungsbehältnis dient. Dadurch wird das Modell gegen Beschädigungen geschützt und kommt auch heil am Flugfeld an.

Der Zusammenbau

Da es sich hier bei der UMX F-16 um eine BNF Version handelt, ist eigentlich nicht viel zu tun und sie ist binnen weniger Minuten startklar, ganz nach dem Motto ‚Eben gekauft und schon auf dem Flugfeld‘.

Die komplette Flugelektronik samt dem AS3X ist werkseitig schon sauber im Modell verbaut. Das einzige optionale Bauteil, das noch montiert werden kann, sind die beiden Raketenschienen an den Tragflächen und die zwei Rumpf-Finnen am Rumpf des Modells. Die Raketenfinnen und die Rumpf-Finnen werden mittels schaumgeeignetem Sekundenklebers angebracht. Bevor man aber die Teile endgültig am Rumpf anbringt, sollte man sich überlegen wo und wie das Modell später eingesetzt werden soll. Etwas unsanfte Landungen auf einer unebenen Graspiste könnte diese, zugegeben sehr schönen Details, beschädigen. Da ich zum Zeitpunkt des Tests keine Asphaltpiste in meiner Nähe zur Verfügung hatte, habe ich darauf verzichtet die Rumpf-Finnen zu montieren, da diese eventuell bei einer Landung ohne Fahrwerk abrechen könnten oder gar die UMX F-16 selbst beschädigt werden könnte. Daher habe ich nur die Raketenschienen an den Tragflächenenden angebaut. Die Raketenschienen sind im Übrigen mit rechts und links markiert, so ist ein vertauschen eigentlich nicht möglich – dennoch Augen auf bei der Montage, denn ein Entfernen bei Verwendung von CA Kleber ist zerstörungsfrei nicht möglich. Die Rumpffinnen werden ebenfalls mit ein wenig Sekundenkleber an den Rumpf geklebt. Der UMX F-16 liegt auch noch ein kleiner Dekor-Bogen bei. In der Anleitung ist auch genau beschrieben, wo diese aufgeklebt werden müssen. Ein weiteres Highlight ist auch das Fahrwerk der UMX F-16. Das Fahrwerk lässt sich binnen Sekunden montieren und auch wieder demontieren, denn es ist einfach nur gesteckt.