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Fliegender Bulle – Im Test die Edge 540 PNP von Staufenbiel

von Marcus Frohberg vom 10. Dezember 2015
Artikel-ID: Staufenbiel-Test-007 Rubrik: Flächenmodelle

Wohl kaum eine Flugstaffel ist bekannter als das weltberühmte Team der Flying Bulls. Zum Hangar dieser Staffel gehört auch eine Edge 540 in der Charakteristischen blauen Lackierung mit den 2 Bullen einer bekannten Trinkbrausemarke. Doch uns interessiert natürlich weniger die süße Trinkbrause, sondern das neue Modell von Staufenbiel, das dieses Muster in geschäumter Bauweise und in der ebenso schönen wie auffälligen Lackierung der Flying Bulls auf den Markt gebracht hat. Wir haben es geflogen und berichten.

 

 

Staufenbiel hat vor kurzer Zeit seine Flying Bulls Flotte mit der Edge 540 im Red Bull Design erweitert. Da ich ein absoluter Fan der Flying Bulls bin, konnte ich es mir nicht nehmen lassen und habe mir die Edge 540 kurzer Hand bei Staufenbiel bestellt. Bei einem Preis von gerade einmal 249 € in der PNP Version musste ich persönlich auch nicht lange überlegen. Zu diesem Preis ist in der Edge 540 Red Bull alles verbaut, was man zum Fliegen benötigt, bis auf Empfänger und Flug-Akku.
Meine Edge 540 Red Bull konnte ich, wie von Staufenbiel gewohnt, bereits nach zwei Tagen in Empfang nehmen.
Die Edge 540 Red Bull wird in einem extra stabilen Umkarton geliefert. Wenn man den Umkarton öffnet, lacht einen schon förmlich das Objekt der Begierde an. Selbst die eigentliche Verpackung der Edge 540 ist sehr stabil. Das Modell ist wie von Staufenbiel gewohnt, sehr gut gegen Beschädigungen im Karton gesichert. Nichts ärgert mich mehr als beim Auspacken festzustellen, dass mein nagelneues Modell eine Macke hat.

 

Der Aufbau der Edge 540 Red Bull

 

Natürlich wird die Edge mit einer ausführlichen und reich bebilderten Aufbauanleitung geliefert, die auch den unerfahrenen Piloten schnell ans Ziel bringt. Begonnen wird die Montage mit dem Hauptfahrwerk, der Fahrwerksbügel wird in die Kunststoffführung unten am Rumpf eingeschoben. Das einschieben des Fahrwerks erfordert ein wenig Krafteinsatz, da der Schlitz sehr passgenau ist. Sitzt das Fahrwerk fest in der Führung, so kann die Fahrwerksabdeckung aufgelegt werden und mit den vier, dem Bausatz beiliegenden Schrauben, angeschraubt werden. Damit ist der Einbau des Fahrwerkes auch schon abgeschlossen, da die Räder samt den Radschuhen schon werksseitig montiert worden sind.
Da der nächste Bauabschnitt die Montage des Seitenleitwerks ist, wird die Edge 540 das erste Mal auf ihre eigenen Beine gestellt. Apropos Seitenleitwerk, das Spornrad, Ruderhorn und die Ruderscharniere sind schon ab Werk am Ruder angebracht - sehr montagefreundlich. Dem Baukasten liegt noch eine kleine Tube EPO Kontaktklebstoff bei, dieser wird bei der Montage des Seitenruders benötigt. Bevor das Seitenruder fest an den Rumpf montiert wird, sollte man das Seitenleitwerk trocken mit den Scharnieren in den Rumpf hinein schieben. Wenn der Sitz des Seitenleitwerks korrekt ist, kann ein wenig EPO-Kleber auf die Scharniere aufgebracht werden, zu viel Klebstoff sollte man nicht nehmen da dieser sonst herausquillt und die Klebestelle unsauber aussieht. Die Scharniere des Seitenleitwerks werden nun nur ein wenig in den Rumpf hinein geschoben und zwar nur so weit, dass man im unteren Bereich den Spornradbügel in den Halter des Seitenruders einfädeln kann. Dann kann das Seitenleitwerk mit ein wenig Druck an den Rumpf heran geschoben werden. Bei der Endmontage sollte man unbedingt darauf achten, dass die Bewegungsfreiheit des Seitenruders gewährleistet ist und das Seitenruder auch gerade ist. In der Bauanleitung ist dies auch sehr gut beschrieben. Zum Abschluss der Montage des Seitenruders, wird nun noch das Federbein des Spornrades mit den schon ab Werk vorinstallierten Schrauben gesichert. Damit ist auch schon die Montage des Seitenleitwerkes abgeschlossen.
Im nächsten Schritt geht es an die Montage der Ruderhörner an den Querrudern. Die Querruderhörner werden auf die Unterseite der Querruder in die vorhandene Ausbuchtung eingesteckt, die Gegenhalteplatte wird auf die Oberseite der Querruder aufgelegt. Die beiliegenden Schrauben werden nun von oben durch die Gegenhalteplatte durch die Löcher hindurch gesteckt, anschließend werden die Schrauben mit sehr viel Gefühl angezogen, zieht man die Schrauben zu fest, so drückt sich das Ruderhorn und die Gegenhalteplatte zu weit in das EPO Material hinein und dies sieht alles nur nicht schön aus.

 

Montage der Leitwerke und Tragflächen

 

Angefangen wird mit der linken Seite des Höhenruders. Die Höhenruderhälfte wird in die Öffnung am Leitwerk eingeschoben. Dabei ist darauf zu achten, dass man die richtige Leitwerkshälfte zur Hand nimmt. Der Stier sollte nach oben zeigen. Der Leitwerksverbinder wird nun von der rechten Seite aus durch das Loch im Rumpf hindurch geschoben. Der Leitwerksverbinder sitzt ein wenig stramm und muss mit ein wenig Kraft eingeschoben werden, das ist aber auch gut so. Somit ist gewährleistet, dass das Leitwerk später sicher an seinem Platz sitzt. Die zweite Leitwerkshälfte kann nun aufgeschoben werden. Sitzen beide Leitwerkshälften an ihrem Platz, so können diese nun mit den beiliegenden 3,0 x 15 mm Schrauben gesichert werden. Auch hierbei wieder darauf achten, dass die Schrauben nicht zu fest angezogen werden. Die Schrauben nur so fest anziehen, dass alles richtig gesichert ist.