Fachmagazin
Test: robbe Arrow Plus Flybarless RTF - 2,4GHz
Paddelköpfe scheinen Relikte der Vergangenheit zu sein, glaubt man dem Trend und den Verkaufszahlen der Hersteller. Was liegt also näher, dass auch robbe Modellsport seinem Einsteiger-Heli einen 3-Achsen-Kreisel und einen Flybarless-Kopf verpasst und somit den ARROW PLUS nicht nur technisch aufwertet. Doch wie schlägt sich der Hubschrauber gegenüber der bewährten Paddelversion?
Aus der Verpackung heraus macht der Single-Rotor-Hubschrauber bereits einen überzeugenden Eindruck. Der Lieferumfang spricht für robbe. Alle Komponenten wie Sender, Akku oder auch Ladegerät liegen perfekt geschützt in einer durchsichtigen Schutzhülle aus Kunststoff. Die Bedienungsanleitung ist robbe-typisch in deutscher Sprache verfasst und mit aussagekräftigen Bildern angereichert. Zusätzlich finden Einsteiger und Koax-Umsteiger Tipps & Tricks für schnelle Erfolge mit ihrem neuen Heli. Großes Lob an den Hersteller!
Doch schauen wir uns den Lieferumfang etwas genauer an: Neben einem komplett aufgebauten Hubschrauber liegt alles mit bei, was zum Start benötigt wird: Dazu zählt ein 2-Zellen Lipo-Akku mit 1.000mAh, das passende Ladegerät mit 230V-Anschluss, sowie eine 4-Kanal-Steuerung - natürlich mit 2,4GHz-Übertragung und hintergrundbeleuchtetem LC-Display. Sogar an ein Pärchen Ersatzrotorblätter hat der Hersteller gedacht. Einzig 8 Mignonzellen werden zusätzlich für den Handsender benötigt.
Seiten- und Höhenleitwerk aus CFK werten den Heli optisch auf
Der Hubschrauber selbst überzeugt nicht nur durch seinen blau eloxierten Alu-Rotorkopf. Der Heckausleger aus Metall und die Alu-Kuven am Landegestell werten das Modell optisch auf. Die Verarbeitung ist hochwertig. Möchte man einen Blick unter die Haube werfen, lässt sich diese mit etwas Geschick leicht abnehmen. Trotzdem ist hier Vorsicht geboten, denn der extrem dünne Kunststoff könnte schnell zu Bruch gehen. Unter der Haube geht`s konventionell zu: Sowohl Hauptrotor wie auch Heckrotor werden durch Bürstenmotoren angetrieben. In der Tat nicht mehr ganz "Stand der Technik", doch für den ARROW PLUS sollte diese Antriebsart mehr als ausreichen.
Der Drei-Blatt-Heckrotor sorgt mit seiner Drehzahl für den nötigen Drehmomentausgleich und wird mittels einer Starrwelle angetrieben. Das Kegelradgetriebe am Heck besteht aus Kunststoff. Seiten- und Höhenleitwerk aus CFK und Heckabstützung aus Alu in Verbindung mit CFK-Stäbchen, werten den optischen Gesamteindruck des Hubschraubers nochmals auf.
Zwei Mini-Servos dienen zur Anlenkung der Taumelscheibe und übertragen Steuerbefehle für Roll und Nick auf den Rotorkopf. Auf ein drittes Servo kann verzichtet werden, da der Hubschrauber seinen Auftrieb über die Drehzahl des Hauptrotors erhält und somit kein Pitch zum Einsatz kommt. Schwarzer Kunststoff dominiert das Chassis des robbe ARROW PLUS. Die gesamte "Intelligenz" des Hubschraubers versteckt sich in zwei kleinen Platinen, sauber verpackt mittels einer blauen Hülle aus Kunststoff. Die Elektronik beinhaltet sowohl 2,4 GHz-Empfänger, Regler als auch den 3-Achsen-Gyro, der Flybarless erst möglich macht. Durch das zentrale Bauteil macht das Chassis einen sehr aufgeräumten Eindruck und die Anzahl der Verkabelungen ist überschaubar.
Der beiliegende Lipo-Akku wird mittels Balancer-Anschluss über den 230V-Netzadapter innerhalb von guten 30 Minuten geladen. Zum Akkuwechsel am Modell wird die Haube übrigens nicht entfernt. Der Akku wird einfach auf der Unterseite des Modells eingeschoben und mittels Klappe gesichert. Akku und Heli werden über einen BEC-Stecker/Buchse-Anschluss miteinander verbunden.
Der 4-Kanal 2,4GHz-Sender macht einen hochwertigen Eindruck, liegt gut in der Hand und verfügt über nette Features. So lässt sich mittels Software und mechanischem Eingreifen im Innenleben der Mode von 1 bis 4 frei verändern. Der Aufwand dafür ist minimal und wie`s genau funktioniert, erklärt die ausführlichen Bedienungsanleitung von robbe. Auch ein nettes Feature ist das hintergrundbeleuchtete Display. Es informiert schnell und verständlich über Trimmung, Mode, Kapazität der Sender-Batterien sowohl über Auschlag der einzelnen Kanäle in Prozent. Mit 4 Tasten navigiert man durch das nicht ganz intuitiv bedienbare Menü. Aber auch hier hilft die Bedienungsanleitung schnell weiter. Zusätzlich verfügt der Sender auf der Rückseite über einen Anschluss zum Betrieb an einem Flugsimulator mittels Klinken-Stecker. Vorbildliche Ausstattung!
Übrigens: Per Schalter lassen sich die Ausschläge für Roll und Nick mittels Dualrate auf ca. 75% verkürzen. So soll der Hubschrauber gerade für Anfänger besser beherrschbar sein.
Das heimische Wohnzimmer ist als Flugplatz eher ungeeignet
Ist der Sender eingeschaltet und bereit, kann der Antriebsakku an den Hubschrauber angeschlossen werden. Ganz wichtig hierbei ist, dass der Heli nach dem Anschließen des Akkus nicht bewegt wird. Nur so kann sich das Flybarless-System optimal einstellen. Und tatsächlich: Nach wenigen Sekunden bestätigt der Hubschrauber die Verbindung zur Steuerung und die korrekte Initialisierung des Systems mit kurzen Bewegungen der Taumelscheibe. Jetzt kann es eigentlich losgehen, doch Vorsicht: Mit über 440 Millimetern Hauptrotordurchmesser und einem Gesamtgewicht von 275 Gramm, gehört der ARROW PLUS bestimmt nicht zu den Leichtgewichten. Was für Profils sicherlich kein Thema ist, bringt den Anfänger schnell an seine Grenzen. Die Rede ist von ausreichend Platz für den ersten Flugversuch. Daher ist das heimische Wohnzimmer wohl eher ungeeignet. Am besten man wartet auf einen windstillen Tag oder geht in eine Halle um die ersten Flugversuche zu starten.
Schnell kommt der Hauptrotor auf Drehzahl, der Heckrotor schaltet sich zu und der Hubschrauber hebt das erste mal ab. Schön. Genauso wie bei Flugzeugen, gibt es auch bei Helikoptern den sogenannten Bodeneffekt. Gerade in einer Höhe von ca. 10 Zentimetern tritt dieser Effekt auch beim ARROW PLUS auf und führt zu einem unruhigen Flugbild. Schuld daran ist nicht der Hubschrauber oder die Elektronik. Alles funktioniert wunderbar. Ursache ist die abwärts gerichtete Strömung des Hauptrotor, die auf den Boden triff. Ab ca. 20 Zentimetern Flughöhe "verfliegt" dieser Effekt. Einsteigern oder Anfängern sei also geraten, schnell etwas an Höhe zu gewinnen, um einen ruhigen ersten Schwebeflug hinzubekommen.
Dank 3-Achsen-Gyro liegt der ARROW PLUS in der Flybarless-Version deutlich ruhiger in der Luft als sein Vorgänger mit Paddel. Aber warum ist das so? Ganz einfach: Die Elektronik versucht - bis zu einem gewissen Punkt - entgegen der Flugrichtung zu wirken und stabilisiert somit den Hubschrauber. Nimmt man die Finger vom Knüppel, hält der Hubschrauber tatsächlich mehrere Sekunden seine Position, bevor er dann abdriftet. Ab hier hilft auch kein Flybarless-System mehr - jetzt ist der Pilot gefragt. Also, schnell wieder die Finger an die Knüppel und aussteuern.
Der ARROW PLUS möchte geflogen werden, denn im Rundflug zeigt sich der Heli nämlich deutlich stabiler als im Schwebeflug. Das Flybarless-System arbeitet gut, auch das Heck bleibt treu in seiner Spur. Wie bereits anfangs erwähnt, leisten beide Bürstenmotoren zwar vollen Einsatz, sind für alle gängigen Flugmanöver des ARROW PLUS aber mehr als ausreichend dimensioniert. Natürlich ist die Lebendauer bürstenloser Motoren deutlich höher, spielt jedoch hier eine eher untergeordnete Rolle. Leichte Aufsetzer mit dem Landegestell steckt das Modell locker weg. Kommt jedoch der Hubschrauber im Rundflug mit einer Wand in Berührung, zerspreiselt es nicht nur die Hauptrotorblätter. Auch die Haube wird mit hoher Wahrscheinlichkeit in viele kleine Einzelteile zerbrechen. Nach ca. 8 Minuten endet der Flugspass. Hauptrotorblätter und Haube sind ganz geblieben.
Sollte trotzdem mal etwas zu Bruch gehen, bietet robbe über den Fachhandel sämtliche Bauteile als Ersatzteil zu fairen Preisen an. Auf der Internetseite des Herstellers findet man die gesamte Ersatzteilliste inkl. Preise und Kontaktdaten des nächsten Fachhändlers.
Mein Fazit:
Flybarless ist nicht nur ein Trend, es beschert länger Flugzeiten und mehr Leistung. Mit dem ARROW PLUS in der Flybarless-Version schließt robbe Modellsport die Lücke zwischen Koax und "echtem" Modellhubschrauber und führt den Einsteiger mit fairem Preis und gutem Flugverhalten Richtung Königsklasse. Knapp 200 Euro sind für das RTF-Set fällig. Dafür liegt neben einer deutschen Anleitung alles mit bei, was zum Abheben benötigt wird.
• Gute Flugeigenschaften, "Einsteigerfreundlich"
• Aufgrund seine Grösse nur bedingt für die Wohnung geiegnet
Wo kaufen?Bezug: Fachhandel
| Technische Daten:• Fluggewicht: 275 g
Kontaktdaten Herstellers:robbe Modellsport
|
Paddelköpfe scheinen Relikte der Vergangenheit zu sein, glaubt man dem Trend und den Verkaufszahlen der Hersteller. Was liegt also näher, dass auch robbe Modellsport seinem Einsteiger-Heli einen 3-Achsen-Kreisel und einen Flybarless-Kopf verpasst und somit den ARROW PLUS nicht nur technisch aufwertet. Doch wie schlägt sich der Hubschrauber gegenüber der bewährten Paddelversion?
Aus der Verpackung heraus macht der Single-Rotor-Hubschrauber bereits einen überzeugenden Eindruck. Der Lieferumfang spricht für robbe. Alle Komponenten wie Sender, Akku oder auch Ladegerät liegen perfekt geschützt in einer durchsichtigen Schutzhülle aus Kunststoff. Die Bedienungsanleitung ist robbe-typisch in deutscher Sprache verfasst und mit aussagekräftigen Bildern angereichert. Zusätzlich finden Einsteiger und Koax-Umsteiger Tipps & Tricks für schnelle Erfolge mit ihrem neuen Heli. Großes Lob an den Hersteller!
Doch schauen wir uns den Lieferumfang etwas genauer an: Neben einem komplett aufgebauten Hubschrauber liegt alles mit bei, was zum Start benötigt wird: Dazu zählt ein 2-Zellen Lipo-Akku mit 1.000mAh, das passende Ladegerät mit 230V-Anschluss, sowie eine 4-Kanal-Steuerung - natürlich mit 2,4GHz-Übertragung und hintergrundbeleuchtetem LC-Display. Sogar an ein Pärchen Ersatzrotorblätter hat der Hersteller gedacht. Einzig 8 Mignonzellen werden zusätzlich für den Handsender benötigt.
Seiten- und Höhenleitwerk aus CFK werten den Heli optisch auf
Der Hubschrauber selbst überzeugt nicht nur durch seinen blau eloxierten Alu-Rotorkopf. Der Heckausleger aus Metall und die Alu-Kuven am Landegestell werten das Modell optisch auf. Die Verarbeitung ist hochwertig. Möchte man einen Blick unter die Haube werfen, lässt sich diese mit etwas Geschick leicht abnehmen. Trotzdem ist hier Vorsicht geboten, denn der extrem dünne Kunststoff könnte schnell zu Bruch gehen. Unter der Haube geht`s konventionell zu: Sowohl Hauptrotor wie auch Heckrotor werden durch Bürstenmotoren angetrieben. In der Tat nicht mehr ganz "Stand der Technik", doch für den ARROW PLUS sollte diese Antriebsart mehr als ausreichen.
Der Drei-Blatt-Heckrotor sorgt mit seiner Drehzahl für den nötigen Drehmomentausgleich und wird mittels einer Starrwelle angetrieben. Das Kegelradgetriebe am Heck besteht aus Kunststoff. Seiten- und Höhenleitwerk aus CFK und Heckabstützung aus Alu in Verbindung mit CFK-Stäbchen, werten den optischen Gesamteindruck des Hubschraubers nochmals auf.
Zwei Mini-Servos dienen zur Anlenkung der Taumelscheibe und übertragen Steuerbefehle für Roll und Nick auf den Rotorkopf. Auf ein drittes Servo kann verzichtet werden, da der Hubschrauber seinen Auftrieb über die Drehzahl des Hauptrotors erhält und somit kein Pitch zum Einsatz kommt. Schwarzer Kunststoff dominiert das Chassis des robbe ARROW PLUS. Die gesamte "Intelligenz" des Hubschraubers versteckt sich in zwei kleinen Platinen, sauber verpackt mittels einer blauen Hülle aus Kunststoff. Die Elektronik beinhaltet sowohl 2,4 GHz-Empfänger, Regler als auch den 3-Achsen-Gyro, der Flybarless erst möglich macht. Durch das zentrale Bauteil macht das Chassis einen sehr aufgeräumten Eindruck und die Anzahl der Verkabelungen ist überschaubar.
Der beiliegende Lipo-Akku wird mittels Balancer-Anschluss über den 230V-Netzadapter innerhalb von guten 30 Minuten geladen. Zum Akkuwechsel am Modell wird die Haube übrigens nicht entfernt. Der Akku wird einfach auf der Unterseite des Modells eingeschoben und mittels Klappe gesichert. Akku und Heli werden über einen BEC-Stecker/Buchse-Anschluss miteinander verbunden.
Der 4-Kanal 2,4GHz-Sender macht einen hochwertigen Eindruck, liegt gut in der Hand und verfügt über nette Features. So lässt sich mittels Software und mechanischem Eingreifen im Innenleben der Mode von 1 bis 4 frei verändern. Der Aufwand dafür ist minimal und wie`s genau funktioniert, erklärt die ausführlichen Bedienungsanleitung von robbe. Auch ein nettes Feature ist das hintergrundbeleuchtete Display. Es informiert schnell und verständlich über Trimmung, Mode, Kapazität der Sender-Batterien sowohl über Auschlag der einzelnen Kanäle in Prozent. Mit 4 Tasten navigiert man durch das nicht ganz intuitiv bedienbare Menü. Aber auch hier hilft die Bedienungsanleitung schnell weiter. Zusätzlich verfügt der Sender auf der Rückseite über einen Anschluss zum Betrieb an einem Flugsimulator mittels Klinken-Stecker. Vorbildliche Ausstattung!
Übrigens: Per Schalter lassen sich die Ausschläge für Roll und Nick mittels Dualrate auf ca. 75% verkürzen. So soll der Hubschrauber gerade für Anfänger besser beherrschbar sein.
Das heimische Wohnzimmer ist als Flugplatz eher ungeeignet
Ist der Sender eingeschaltet und bereit, kann der Antriebsakku an den Hubschrauber angeschlossen werden. Ganz wichtig hierbei ist, dass der Heli nach dem Anschließen des Akkus nicht bewegt wird. Nur so kann sich das Flybarless-System optimal einstellen. Und tatsächlich: Nach wenigen Sekunden bestätigt der Hubschrauber die Verbindung zur Steuerung und die korrekte Initialisierung des Systems mit kurzen Bewegungen der Taumelscheibe. Jetzt kann es eigentlich losgehen, doch Vorsicht: Mit über 440 Millimetern Hauptrotordurchmesser und einem Gesamtgewicht von 275 Gramm, gehört der ARROW PLUS bestimmt nicht zu den Leichtgewichten. Was für Profils sicherlich kein Thema ist, bringt den Anfänger schnell an seine Grenzen. Die Rede ist von ausreichend Platz für den ersten Flugversuch. Daher ist das heimische Wohnzimmer wohl eher ungeeignet. Am besten man wartet auf einen windstillen Tag oder geht in eine Halle um die ersten Flugversuche zu starten.
Schnell kommt der Hauptrotor auf Drehzahl, der Heckrotor schaltet sich zu und der Hubschrauber hebt das erste mal ab. Schön. Genauso wie bei Flugzeugen, gibt es auch bei Helikoptern den sogenannten Bodeneffekt. Gerade in einer Höhe von ca. 10 Zentimetern tritt dieser Effekt auch beim ARROW PLUS auf und führt zu einem unruhigen Flugbild. Schuld daran ist nicht der Hubschrauber oder die Elektronik. Alles funktioniert wunderbar. Ursache ist die abwärts gerichtete Strömung des Hauptrotor, die auf den Boden triff. Ab ca. 20 Zentimetern Flughöhe "verfliegt" dieser Effekt. Einsteigern oder Anfängern sei also geraten, schnell etwas an Höhe zu gewinnen, um einen ruhigen ersten Schwebeflug hinzubekommen.
Dank 3-Achsen-Gyro liegt der ARROW PLUS in der Flybarless-Version deutlich ruhiger in der Luft als sein Vorgänger mit Paddel. Aber warum ist das so? Ganz einfach: Die Elektronik versucht - bis zu einem gewissen Punkt - entgegen der Flugrichtung zu wirken und stabilisiert somit den Hubschrauber. Nimmt man die Finger vom Knüppel, hält der Hubschrauber tatsächlich mehrere Sekunden seine Position, bevor er dann abdriftet. Ab hier hilft auch kein Flybarless-System mehr - jetzt ist der Pilot gefragt. Also, schnell wieder die Finger an die Knüppel und aussteuern.
Der ARROW PLUS möchte geflogen werden, denn im Rundflug zeigt sich der Heli nämlich deutlich stabiler als im Schwebeflug. Das Flybarless-System arbeitet gut, auch das Heck bleibt treu in seiner Spur. Wie bereits anfangs erwähnt, leisten beide Bürstenmotoren zwar vollen Einsatz, sind für alle gängigen Flugmanöver des ARROW PLUS aber mehr als ausreichend dimensioniert. Natürlich ist die Lebendauer bürstenloser Motoren deutlich höher, spielt jedoch hier eine eher untergeordnete Rolle. Leichte Aufsetzer mit dem Landegestell steckt das Modell locker weg. Kommt jedoch der Hubschrauber im Rundflug mit einer Wand in Berührung, zerspreiselt es nicht nur die Hauptrotorblätter. Auch die Haube wird mit hoher Wahrscheinlichkeit in viele kleine Einzelteile zerbrechen. Nach ca. 8 Minuten endet der Flugspass. Hauptrotorblätter und Haube sind ganz geblieben.
Sollte trotzdem mal etwas zu Bruch gehen, bietet robbe über den Fachhandel sämtliche Bauteile als Ersatzteil zu fairen Preisen an. Auf der Internetseite des Herstellers findet man die gesamte Ersatzteilliste inkl. Preise und Kontaktdaten des nächsten Fachhändlers.
Mein Fazit:
Flybarless ist nicht nur ein Trend, es beschert länger Flugzeiten und mehr Leistung. Mit dem ARROW PLUS in der Flybarless-Version schließt robbe Modellsport die Lücke zwischen Koax und "echtem" Modellhubschrauber und führt den Einsteiger mit fairem Preis und gutem Flugverhalten Richtung Königsklasse. Knapp 200 Euro sind für das RTF-Set fällig. Dafür liegt neben einer deutschen Anleitung alles mit bei, was zum Abheben benötigt wird.
• Gute Flugeigenschaften, "Einsteigerfreundlich"
• Aufgrund seine Grösse nur bedingt für die Wohnung geiegnet
Wo kaufen?Bezug: Fachhandel
| Technische Daten:• Fluggewicht: 275 g
Kontaktdaten Herstellers:robbe Modellsport
|
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