Fachmagazin
Test: SimStick Wireless Interface
Der SimStick ist ein USB-Adapter, mit dem - in Kombination kompatibler Spektrum-Empfänger - der heimische Flugsimulator zukünftig kabellos genutzt werden kann. Lästiges Strippen ziehen zwischen PC und Fernsteuerung sollen damit der Vergangenheit angehören. Interessant ist eine kabellose Lösung sicherlich für alle Modellpiloten, die bequem auf dem Sofa sitzen möchten, das Bild per Beamer an die Wand werfen, einen außergewöhnlich großen Bildschirm/TV verwenden oder sich einfach frei im Raum bewegen möchten, denn nach max. 2 Metern Kabellänge ist bei den meisten Simulatoren bereits Schluss.
Für den Test verwende ich meine DX8, doch auch andere Steuerungen aus dem Hause Spektrum und JR (Referenzliste siehe unten) sind mit dem SimStick kompatibel. Steuerungen anderer Hersteller wie FUTABA oder MPX werden laut Hersteller im Moment nicht unterstützt, sollen aber folgen. Übrigens: Steuerungen, die über keine Schüler/Sim-Buchse verfügen, wie beispielsweise die Spektrum DX7SE, lassen sich mit dem SimStick jetzt ebenfalls am Simulator betreiben.
Der Hardware-Aufbau des SimSticks ist einfach: Die Platine verfügt über einen USB-Stecker (kommt in den PC), über eine USB-Buchse (hier wird der Dongle des Simulators eingesteckt) und über eine Klinkenbuchse, wie man sie als Anschluss an den Fernsteuerungen findet. Zusätzlich gibt’s da noch die Buchse, in die der Spektrum-Empfänger eingesteckt wird. Die gesamte Elektronik ist eingepackt in ein Softcase. Aufgedruckte Warn- und Funktionshinweise auf dem Softcase erklären kurz, wo welcher Stecker eingesteckt werden muss. Die Bedienungsanleitung ist auf deutsch und verständlich aufgebaut.
Der SimStick selbst ist im Grunde ohne "Intelligenz", er verfügt nicht mal über einen eigenen 2,4 GHz-Empfänger. Um den Adapter also tatsächlich kabellos am eigenen Flugsimulator betreiben zu können, wird ein passender Spektrum-Empfänger benötigt (Referenzliste siehe unten). Dieser Mehraufwand und auch die Kosten, eines zwingend zusätzlich benötigten Empfängers, relativiert natürlich die Idee einer kabellosen Verbindung zwischen PC und Fernsteuerung. Bevor der Empfänger auf den SimStick gesteckt wird, muss er an die Steuerung gebunden werden. Hier geht man so vor, wie es in der Anleitung des jeweiligen Empfängers beschrieben wird. Dieser Schritt ist natürlich nur nötig, wenn der Empfänger fabrikneu ist. Ich verwende einen Spektrum AR 6110. Beim Aufsetzten auf den SimStick ist unbedingt auf die richtige Polung zu achten, der Batterie/Bind-Stecker steht über. Der Empfänger muss zwingend mit Vorsicht auf die Platine gesetzt werden, denn leider stimmt der Abstand der einzelnen Buchsen nicht exakt mit dem Abstand der Pins des Empfängers überein.
Anschließend wird der USB-Dongle des Flugsimulators an die USB- und die 3,5-Klinken-Buchse des SimSticks angeschlossen. Da einige PCs wenig Platz um die USB-Ports bieten, empfiehlt sich ein USB-Verlängerungskabel zwischen PC und SimStick. Dadurch ist man wesentlich flexibler und vermeidet eventuelle Schäden an der Platine des SimSticks, da der Dongle mit seinem Gewicht voll darauf lastet.
Als nächstes wird der Sender eingeschaltet und der Flugsimulator am PC gestartet. Ich verwende die Simulatoren Aerofly Professional Deluxe und Aerofly 5.5 (Referenzliste siehe unten). Beide erkennen sofort das Eingangs-Signal. Jetzt wird noch der Sender kalibriert und die Kanäle zugeordnet. Die Vorgehens- und Funktionsweise unterscheidet sich nicht von der Funktionsweise mit Kabelverbindung. Im Grunde erkennt man keinen Unterschied. Wichtig: Es muss ein extra Modellspeicherplatz im Heli-Modus und eine Servo-Anlenkung erstellt werden. Es dürfen keine Mischer oder CCPM-Modus aktiv sein. Ist das geschafft, steht einem virtuellen Erstflug nichts mehr im Wege!
Mein Fazit:
Der SimStick ist eine klasse Idee. Doch ganz ohne Kabel/Dongle geht`s dann doch nicht, da hier der Kopierschutz des Flugsimulators integriert ist. Darüber hinaus benötigt man zwingend einen passenden Spektrum Empfänger und Sender. Getestet habe ich den SimStick auf Windows XP und Windows 7. Auf beiden Betriebssystemen ist die Installation ein Aufwand von wenigen Sekunden, der SimStick wurde sofort von Aerofly Professinal Deluxe und Aerofly 5.5 erkannt. Für unter 40 Euro bietet der SimStick absolute Bewegungsfreiheit und ist ein Muss für alle Modellpiloten, die regelmäßig am Simulator trainieren. Steuerungen anderer Hersteller dürften mit einem passenden DSM2-Modul ebenfalls funktionieren!
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• Hohe Flexibilität
• Einfache Installation & Handhabung
• Zuverlässige Funktion mit allen gängigen Simulatoren
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• Bisher nur komatibel mit Spektrum
• Zusätzlicher Empfänger wird benötigt
Referenzliste Fernsteuerungen:
• Spektrum DX8
• Spektrum DX7
• Spektrum DX7SE
• Spektrum DX6i
• JR DSX9
• JR DSX12
und weitere DSM2-kompatible Steuerungen
Referenzliste Empfänger:
• Spektrum AR6100
• Spektrum AR6100e
• Spektrum AR6110
• Spektrum AR6200
Referenzliste Simulatoren:
• Reflex XTR v 5.03
• Reflex XTR v 5.04
• Reflex XTR2 v 5.05
• Phoenix v3
• AeroflyPro Deluxe
• RealFlight 5.0
• FMS
Wo kaufen?
Bezug: Fachhandel oder unter http://www.simwerk.de
Preis: 39,00 Euro
Kontaktdaten Distributor:
simWerk
Kuhlenstrasse 9-11
25436 Uetersen
Telefon: +49 (0) 4122-4605854
Email: info@simwerk.de
Internet: http://www.simwerk.de
Der SimStick ist ein USB-Adapter, mit dem - in Kombination kompatibler Spektrum-Empfänger - der heimische Flugsimulator zukünftig kabellos genutzt werden kann. Lästiges Strippen ziehen zwischen PC und Fernsteuerung sollen damit der Vergangenheit angehören. Interessant ist eine kabellose Lösung sicherlich für alle Modellpiloten, die bequem auf dem Sofa sitzen möchten, das Bild per Beamer an die Wand werfen, einen außergewöhnlich großen Bildschirm/TV verwenden oder sich einfach frei im Raum bewegen möchten, denn nach max. 2 Metern Kabellänge ist bei den meisten Simulatoren bereits Schluss.
Für den Test verwende ich meine DX8, doch auch andere Steuerungen aus dem Hause Spektrum und JR (Referenzliste siehe unten) sind mit dem SimStick kompatibel. Steuerungen anderer Hersteller wie FUTABA oder MPX werden laut Hersteller im Moment nicht unterstützt, sollen aber folgen. Übrigens: Steuerungen, die über keine Schüler/Sim-Buchse verfügen, wie beispielsweise die Spektrum DX7SE, lassen sich mit dem SimStick jetzt ebenfalls am Simulator betreiben.
Der Hardware-Aufbau des SimSticks ist einfach: Die Platine verfügt über einen USB-Stecker (kommt in den PC), über eine USB-Buchse (hier wird der Dongle des Simulators eingesteckt) und über eine Klinkenbuchse, wie man sie als Anschluss an den Fernsteuerungen findet. Zusätzlich gibt’s da noch die Buchse, in die der Spektrum-Empfänger eingesteckt wird. Die gesamte Elektronik ist eingepackt in ein Softcase. Aufgedruckte Warn- und Funktionshinweise auf dem Softcase erklären kurz, wo welcher Stecker eingesteckt werden muss. Die Bedienungsanleitung ist auf deutsch und verständlich aufgebaut.
Der SimStick selbst ist im Grunde ohne "Intelligenz", er verfügt nicht mal über einen eigenen 2,4 GHz-Empfänger. Um den Adapter also tatsächlich kabellos am eigenen Flugsimulator betreiben zu können, wird ein passender Spektrum-Empfänger benötigt (Referenzliste siehe unten). Dieser Mehraufwand und auch die Kosten, eines zwingend zusätzlich benötigten Empfängers, relativiert natürlich die Idee einer kabellosen Verbindung zwischen PC und Fernsteuerung. Bevor der Empfänger auf den SimStick gesteckt wird, muss er an die Steuerung gebunden werden. Hier geht man so vor, wie es in der Anleitung des jeweiligen Empfängers beschrieben wird. Dieser Schritt ist natürlich nur nötig, wenn der Empfänger fabrikneu ist. Ich verwende einen Spektrum AR 6110. Beim Aufsetzten auf den SimStick ist unbedingt auf die richtige Polung zu achten, der Batterie/Bind-Stecker steht über. Der Empfänger muss zwingend mit Vorsicht auf die Platine gesetzt werden, denn leider stimmt der Abstand der einzelnen Buchsen nicht exakt mit dem Abstand der Pins des Empfängers überein.
Anschließend wird der USB-Dongle des Flugsimulators an die USB- und die 3,5-Klinken-Buchse des SimSticks angeschlossen. Da einige PCs wenig Platz um die USB-Ports bieten, empfiehlt sich ein USB-Verlängerungskabel zwischen PC und SimStick. Dadurch ist man wesentlich flexibler und vermeidet eventuelle Schäden an der Platine des SimSticks, da der Dongle mit seinem Gewicht voll darauf lastet.
Als nächstes wird der Sender eingeschaltet und der Flugsimulator am PC gestartet. Ich verwende die Simulatoren Aerofly Professional Deluxe und Aerofly 5.5 (Referenzliste siehe unten). Beide erkennen sofort das Eingangs-Signal. Jetzt wird noch der Sender kalibriert und die Kanäle zugeordnet. Die Vorgehens- und Funktionsweise unterscheidet sich nicht von der Funktionsweise mit Kabelverbindung. Im Grunde erkennt man keinen Unterschied. Wichtig: Es muss ein extra Modellspeicherplatz im Heli-Modus und eine Servo-Anlenkung erstellt werden. Es dürfen keine Mischer oder CCPM-Modus aktiv sein. Ist das geschafft, steht einem virtuellen Erstflug nichts mehr im Wege!
Mein Fazit:
Der SimStick ist eine klasse Idee. Doch ganz ohne Kabel/Dongle geht`s dann doch nicht, da hier der Kopierschutz des Flugsimulators integriert ist. Darüber hinaus benötigt man zwingend einen passenden Spektrum Empfänger und Sender. Getestet habe ich den SimStick auf Windows XP und Windows 7. Auf beiden Betriebssystemen ist die Installation ein Aufwand von wenigen Sekunden, der SimStick wurde sofort von Aerofly Professinal Deluxe und Aerofly 5.5 erkannt. Für unter 40 Euro bietet der SimStick absolute Bewegungsfreiheit und ist ein Muss für alle Modellpiloten, die regelmäßig am Simulator trainieren. Steuerungen anderer Hersteller dürften mit einem passenden DSM2-Modul ebenfalls funktionieren!
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• Hohe Flexibilität
• Einfache Installation & Handhabung
• Zuverlässige Funktion mit allen gängigen Simulatoren
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• Bisher nur komatibel mit Spektrum
• Zusätzlicher Empfänger wird benötigt
Referenzliste Fernsteuerungen:
• Spektrum DX8
• Spektrum DX7
• Spektrum DX7SE
• Spektrum DX6i
• JR DSX9
• JR DSX12
und weitere DSM2-kompatible Steuerungen
Referenzliste Empfänger:
• Spektrum AR6100
• Spektrum AR6100e
• Spektrum AR6110
• Spektrum AR6200
Referenzliste Simulatoren:
• Reflex XTR v 5.03
• Reflex XTR v 5.04
• Reflex XTR2 v 5.05
• Phoenix v3
• AeroflyPro Deluxe
• RealFlight 5.0
• FMS
Wo kaufen?
Bezug: Fachhandel oder unter http://www.simwerk.de
Preis: 39,00 Euro
Kontaktdaten Distributor:
simWerk
Kuhlenstrasse 9-11
25436 Uetersen
Telefon: +49 (0) 4122-4605854
Email: info@simwerk.de
Internet: http://www.simwerk.de
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