Fachmagazin
UniLog und GPS-Logger von SM-Modellbau
Der UniLog von SM-Modellbau ist ein mittlerweile etablierter Datenlogger in der Größe einer mittelgroßen Briefmarke. Er misst unzählige Informationen wie Spannung, Strom, Leistung, Kapazität, Geschwindigkeit, Drehzahl, Temperatur und Flughöhe eines Modellflugzeugs in regelmäßigen Abständen und speichert diese ab.
So lässt sich mit dem UniLog das Verhalten einen E-Antriebs bereits im Flug analysieren. Komponenten können daraufhin optimal aufeinander abgestimmt werden. Nach dem Flug können die Werte dann entweder per UniDisplay direkt auf dem Flugplatz oder zu Hause mit einem optional erhältlichen USB-Interface Kabel am heimischen Computer betrachtet und grafisch ausgewertet werden, wofür auf der Internetseite des Herstellers ein Excel-Programm zum Download bereit steht.

Einfach aber effektiv: Ein Schrumpfschlauch schützt die sensible Elektronik
Für die Messung der Geschwindigkeit bietet SM-Modellbau einen separaten Staudruckrohr-Speed-Sensor, für Motorakkuspannung, Strom, Leistung und der Kapazität des Akkus gibt es eine ganze Anzahl verschiedener Stromsensoren welche zum Teil bis zu 400 Ampere verarbeiten. Zusätzlich gibt es Temperatur- und optische und magnetische Drehzahlsensoren. Alles sitzt auf einer kleinen Platine, ist zum Schutz in einen klaren Schrumpfschlauch eingeschrumpft und alle Funktionen sind im beiliegenden 18-seitigen, farbigen und bebilderten Handbuch gut und ausführlich erklärt.
Der neue GPS-Logger ist sogar noch etwas kleiner als der UniLog und besticht durch einen integrierten barometrischen Höhenmesser und ein 10Hz GPS-Modul: Mit diesen beiden Komponenten kann er die aktuelle Höhe, Position, Geschwindigkeit, Steig- und Sinkrate des Flugmodells stets und vor allen Dingen äußerst genau bestimmen, ebenfalls die Empfängerakkuspannung. Alle erfassten Daten werden auf einer microSD-Karte gespeichert und können nach dem Flug zu Hause oder am Laptop ausführlich ausgewertet werden.

Mit dem kostenlosen GPS-Konverter lassen sich die Daten vom GPS-Logger auswerten.
Telemetrie mit Multiplex M-LINK
Die genaue Flugbahn nach einer kleinen Konvertierung (Konverter steht im Downloadbereich von SM-Modellbau zur Verfügung) in Google Earth betrachtet werden, komplett mit Markierungen an den Eckpunkten wie z.B. der größten Höhe, der schnellsten Stelle, den Stellen mit der größten Steig- und Sinkrate und noch einige anderen. Zusätzlich können die Minimal- und Maximalwerte per UniDisplay auch direkt auf dem Flugplatz betrachtet werden. Auch dieser Logger besitzt die schon bekannte Hülle aus klarem Schrumpfschlauch, das analog zum UniLog aufgemachte Handbuch besitzt 18 ausführliche Seiten.
Meiner Meinung nach das Highlight des GPS-Loggers (und ein Beweis, dass er definitiv zu einer ganz neuen Generation elektronischer Helferlein gehört) ist, dass er Telemetrie mit Jeti Duplex und Multiplex M-LINK unterstützt und damit die erfassten Daten live und in Echtzeit zum Sender des Modellpiloten schickt. Damit weiß man immer, wie es im Modell gerade aussieht und es lassen sich Features wie ein vollwertiges akustisches Variometer oder Warnungen z.B. bei Unterspannungen der Akkus, Überlastung des Reglers oder Höhenüberschreitungen realisieren. Damit muss nie mehr geschätzt werden, wie lange der Akku bei der aktuellen winterlichen Kälte noch durchhält.
Im Telemetriebetrieb mit einem Multiplex M-LINK wird der UniLog einfach durch ein optionales Verbindungskabel mit dem Empfänger verbunden. Über die Excel-Software können Alarmschwellen vorgegeben und die Adressen zur Anzeige auf dem Multiplex-Sender frei definiert werden.

Auf der Unterseite der Platine wird die miniSD-Karte eingesteckt. Sie speichert alle Daten
zuverlässig. Später können alle Daten am PC ausgewertet werden. Auf eine 2GB-Karte passen
bis zu 7 Stunden Informationen!
Mein Fazit:
Der UniLog ist bewährt und hat sich als Datenlogger mittlerweile etabliert. Neu hingegen ist der GPS-Logger. Mit einem hochwertigen 10 Hz-GPS-Modul (10 Meßwerte pro Sekunde) und Speicherkarte kann der kleine Helfer entweder offline Daten aufzeichnen und/oder als vollwertiges Telemetrie-Modul in Echtzeit Informationen an den Modellpiloten senden. Genial und von mir ein großes Lob an Stephan Merz: Beide Logger können gekoppelt werden. Die Daten aus dem UniLog werden dann ebenfalls auf der microSD-Speicherkarte des GPS-Loggers gespeichert, was bedingt durch das weit größere Speichervolumen viel längere Aufnahmezeiträume ermöglicht. Desweiteren können über den Telemetriekanal des GPS-Loggers auch Daten vom UniLog an den Sender übertragen, welche dann dort ebenfalls angezeigt, ausgewertet und mit Warnschwellen versehen werden können. Damit bleiben praktisch keine Wünsche mehr offen.
Technische Daten GPS-Logger:
• GPS Datenrate: 1 Hz, 2 Hz, 5 Hz, 10 Hz einstellbar
• Speichertyp: micro SD Karte (Karte mit 2 GB im Lieferumfang)
• Aufzeichnungsdauer: bei 10 Hz Datenrate und voller Auslastung ca. 200 kByte / Minute Speicherbedarf, d.h. 7 Tage Aufzeichnung bei 2 GB Karte
• Stromversorgung: aus Empfängerversorgung (ab 3,6 V bis maximal 8,5 V)
• Stromverbrauch: ca. 70 mA im vollen Betrieb
• Anschlüsse: GPN Servokabel für Stromversorgung und / oder Telemetrie
• COM Anschluss für UniDisplay, UniLog und Firmwareupdate
• Steckplatz für micro SD Karte
• Abmessungen: 32 x 21 x 11 mm
• Masse: 11 g ohne Kabel
• GPS Modul: Empfindlichkeit bis zu -165 dBm
• maximale Beschleunigung 4g
Technische Daten UniLog:
• Stromversorgung: aus Empfängerakku (ab 3,5 V) oder direkt über den Strom- und Spannungssensor aus dem Antriebsakku
• Strommessbereich: je nach Sensor 20 A, 40 A, 80 A, 150 A oder 400 A
• Spannungsmessbereich: 0 bis 60 V
• Höhenmessbereich: 0 bis 4000 m NN, beim Einschalten wird automatisch genullt
• Empfängerspannungsmessung: 3,5 V bis 10 V
Externe Anschlüsse:
• 1 mal kombinierter Strom- und Spannungssensor
• 1 mal Drehzahlsensor (optisch oder magnetisch)
• 3 mal Temperatursensor (- 40 °C bis + 125 °C)
• 1 mal Servoimpuls vom Empfänger
• 1 mal Servoimpuls Ausgang
• Abmessungen: 37 x 22 x 10 mm
• Masse: UniLog: 6 g
• Stromsensoren: ca. 7 g bis 15 g
Über den Autor:
Stephan Seitz ist seit ca. 7 Jahren begeisterter Modellpilot und hat vorwiegend Modelle aus dem Hause MULTIPLEX im Einsatz. Im Moment fliegt Stephan einen EasyGlider PRO, ausgestattet mit neuester Telemetrie-Technologie. Stephan Seitz ist 36 Jahre alt und arbeitet als Programmierer.
Kontaktdaten des Herstellers:

SM-MODELLBAU
Stephan Merz
Blumenstrasse 24
82407 Wielenbach
Telefon: 0881/92700-50
Fax: 0881/92700-52
Email: info@sm-modellbau.de
Internet: http://www.sm-modellbau.de
Der UniLog von SM-Modellbau ist ein mittlerweile etablierter Datenlogger in der Größe einer mittelgroßen Briefmarke. Er misst unzählige Informationen wie Spannung, Strom, Leistung, Kapazität, Geschwindigkeit, Drehzahl, Temperatur und Flughöhe eines Modellflugzeugs in regelmäßigen Abständen und speichert diese ab.
So lässt sich mit dem UniLog das Verhalten einen E-Antriebs bereits im Flug analysieren. Komponenten können daraufhin optimal aufeinander abgestimmt werden. Nach dem Flug können die Werte dann entweder per UniDisplay direkt auf dem Flugplatz oder zu Hause mit einem optional erhältlichen USB-Interface Kabel am heimischen Computer betrachtet und grafisch ausgewertet werden, wofür auf der Internetseite des Herstellers ein Excel-Programm zum Download bereit steht.

Einfach aber effektiv: Ein Schrumpfschlauch schützt die sensible Elektronik
Für die Messung der Geschwindigkeit bietet SM-Modellbau einen separaten Staudruckrohr-Speed-Sensor, für Motorakkuspannung, Strom, Leistung und der Kapazität des Akkus gibt es eine ganze Anzahl verschiedener Stromsensoren welche zum Teil bis zu 400 Ampere verarbeiten. Zusätzlich gibt es Temperatur- und optische und magnetische Drehzahlsensoren. Alles sitzt auf einer kleinen Platine, ist zum Schutz in einen klaren Schrumpfschlauch eingeschrumpft und alle Funktionen sind im beiliegenden 18-seitigen, farbigen und bebilderten Handbuch gut und ausführlich erklärt.
Der neue GPS-Logger ist sogar noch etwas kleiner als der UniLog und besticht durch einen integrierten barometrischen Höhenmesser und ein 10Hz GPS-Modul: Mit diesen beiden Komponenten kann er die aktuelle Höhe, Position, Geschwindigkeit, Steig- und Sinkrate des Flugmodells stets und vor allen Dingen äußerst genau bestimmen, ebenfalls die Empfängerakkuspannung. Alle erfassten Daten werden auf einer microSD-Karte gespeichert und können nach dem Flug zu Hause oder am Laptop ausführlich ausgewertet werden.

Mit dem kostenlosen GPS-Konverter lassen sich die Daten vom GPS-Logger auswerten.
Telemetrie mit Multiplex M-LINK
Die genaue Flugbahn nach einer kleinen Konvertierung (Konverter steht im Downloadbereich von SM-Modellbau zur Verfügung) in Google Earth betrachtet werden, komplett mit Markierungen an den Eckpunkten wie z.B. der größten Höhe, der schnellsten Stelle, den Stellen mit der größten Steig- und Sinkrate und noch einige anderen. Zusätzlich können die Minimal- und Maximalwerte per UniDisplay auch direkt auf dem Flugplatz betrachtet werden. Auch dieser Logger besitzt die schon bekannte Hülle aus klarem Schrumpfschlauch, das analog zum UniLog aufgemachte Handbuch besitzt 18 ausführliche Seiten.
Meiner Meinung nach das Highlight des GPS-Loggers (und ein Beweis, dass er definitiv zu einer ganz neuen Generation elektronischer Helferlein gehört) ist, dass er Telemetrie mit Jeti Duplex und Multiplex M-LINK unterstützt und damit die erfassten Daten live und in Echtzeit zum Sender des Modellpiloten schickt. Damit weiß man immer, wie es im Modell gerade aussieht und es lassen sich Features wie ein vollwertiges akustisches Variometer oder Warnungen z.B. bei Unterspannungen der Akkus, Überlastung des Reglers oder Höhenüberschreitungen realisieren. Damit muss nie mehr geschätzt werden, wie lange der Akku bei der aktuellen winterlichen Kälte noch durchhält.
Im Telemetriebetrieb mit einem Multiplex M-LINK wird der UniLog einfach durch ein optionales Verbindungskabel mit dem Empfänger verbunden. Über die Excel-Software können Alarmschwellen vorgegeben und die Adressen zur Anzeige auf dem Multiplex-Sender frei definiert werden.

Auf der Unterseite der Platine wird die miniSD-Karte eingesteckt. Sie speichert alle Daten
zuverlässig. Später können alle Daten am PC ausgewertet werden. Auf eine 2GB-Karte passen
bis zu 7 Stunden Informationen!
Mein Fazit:
Der UniLog ist bewährt und hat sich als Datenlogger mittlerweile etabliert. Neu hingegen ist der GPS-Logger. Mit einem hochwertigen 10 Hz-GPS-Modul (10 Meßwerte pro Sekunde) und Speicherkarte kann der kleine Helfer entweder offline Daten aufzeichnen und/oder als vollwertiges Telemetrie-Modul in Echtzeit Informationen an den Modellpiloten senden. Genial und von mir ein großes Lob an Stephan Merz: Beide Logger können gekoppelt werden. Die Daten aus dem UniLog werden dann ebenfalls auf der microSD-Speicherkarte des GPS-Loggers gespeichert, was bedingt durch das weit größere Speichervolumen viel längere Aufnahmezeiträume ermöglicht. Desweiteren können über den Telemetriekanal des GPS-Loggers auch Daten vom UniLog an den Sender übertragen, welche dann dort ebenfalls angezeigt, ausgewertet und mit Warnschwellen versehen werden können. Damit bleiben praktisch keine Wünsche mehr offen.
Technische Daten GPS-Logger:
• GPS Datenrate: 1 Hz, 2 Hz, 5 Hz, 10 Hz einstellbar
• Speichertyp: micro SD Karte (Karte mit 2 GB im Lieferumfang)
• Aufzeichnungsdauer: bei 10 Hz Datenrate und voller Auslastung ca. 200 kByte / Minute Speicherbedarf, d.h. 7 Tage Aufzeichnung bei 2 GB Karte
• Stromversorgung: aus Empfängerversorgung (ab 3,6 V bis maximal 8,5 V)
• Stromverbrauch: ca. 70 mA im vollen Betrieb
• Anschlüsse: GPN Servokabel für Stromversorgung und / oder Telemetrie
• COM Anschluss für UniDisplay, UniLog und Firmwareupdate
• Steckplatz für micro SD Karte
• Abmessungen: 32 x 21 x 11 mm
• Masse: 11 g ohne Kabel
• GPS Modul: Empfindlichkeit bis zu -165 dBm
• maximale Beschleunigung 4g
Technische Daten UniLog:
• Stromversorgung: aus Empfängerakku (ab 3,5 V) oder direkt über den Strom- und Spannungssensor aus dem Antriebsakku
• Strommessbereich: je nach Sensor 20 A, 40 A, 80 A, 150 A oder 400 A
• Spannungsmessbereich: 0 bis 60 V
• Höhenmessbereich: 0 bis 4000 m NN, beim Einschalten wird automatisch genullt
• Empfängerspannungsmessung: 3,5 V bis 10 V
Externe Anschlüsse:
• 1 mal kombinierter Strom- und Spannungssensor
• 1 mal Drehzahlsensor (optisch oder magnetisch)
• 3 mal Temperatursensor (- 40 °C bis + 125 °C)
• 1 mal Servoimpuls vom Empfänger
• 1 mal Servoimpuls Ausgang
• Abmessungen: 37 x 22 x 10 mm
• Masse: UniLog: 6 g
• Stromsensoren: ca. 7 g bis 15 g
Über den Autor:
Stephan Seitz ist seit ca. 7 Jahren begeisterter Modellpilot und hat vorwiegend Modelle aus dem Hause MULTIPLEX im Einsatz. Im Moment fliegt Stephan einen EasyGlider PRO, ausgestattet mit neuester Telemetrie-Technologie. Stephan Seitz ist 36 Jahre alt und arbeitet als Programmierer.
Kontaktdaten des Herstellers:

SM-MODELLBAU
Stephan Merz
Blumenstrasse 24
82407 Wielenbach
Telefon: 0881/92700-50
Fax: 0881/92700-52
Email: info@sm-modellbau.de
Internet: http://www.sm-modellbau.de
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